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Das sind die Öle die ich in den Seifen verwende:

Babassuöl  

Das Babassuöl zeichnet sich durch seinen hohen Gehalt an Laurin- und Myristinsäure aus. Es bildet einen schützenden und lindernden Film auf der Haut. Es ist ungewöhnlich reichhaltig, eignet sich besonders für empfindliche, trockene Haut, die zwar viel Feuchtigkeit, aber kein zusätzliches Fett braucht. Es hinterlässt keinen fettigen Film auf der Haut und macht sie superweich.

Babassuöl wurde schon vor über hundert Jahren zur Seifenherstellung verwendet. Es erzeugt harte, gut schäumende Seifen. Babassuöl ist weiß bis hellgelb und ist aufgrund seiner Zusammensetzung auch für Shampooseifen gut geeignet - traditionell wird es bei strapaziertem und/oder trockenem Haar verwendet.

Jojobaöl   

Jojobaöl ist ein flüssiges Wachs, gewonnen aus den Samen einer Wüstenpflanze. Es zieht sehr gut ein und macht die Haut geschmeidig, da es in der Zusammensetzung dem Hautfett ähnelt und wirkt entzündungshemmend und sehr feuchtigkeitsspendend. Es verbessert die Haltbarkeit, da es ein Antioxidant ist. Die pflegende Wirkung wird vor allem bei unreiner und trockener Haut deutlich. Es ist auch für die Pflege empfindlicher Haut und Babyhaut geeignet.

Jojobaöl kann auch pur als Haaröl verwendet werden und ist in ganz kleinen Mengen ideal für Shampooseife.

 

Kakaobutter  

Macht Seife hart und die Haut zart und geschmeidig. Sie wirkt hautberuhigend und ist sehr empfehlenswert bei strapazierter Haut. Allerdings nicht so gut bei fetter Haut.

Sie bildet leider fast keinen Schaum und muss daher mit schäumenden Ölen kombiniert werden.

Kokosöl

Wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen, die ca. 70 % Fett enthält. Den Seifen verleiht es Festigkeit sowie üppigen, großporigen Schaum, der allerdings nicht allzu stabil ist. Geeignet für rauhe, trockene, spröde, allgemein pflegebedürftige Haut.
Zuviel kann bedingt durch die hohe Reinigungswirkung die Haut austrocknen. Dies muss mit anderen Ölen ausgeglichen werden.

Mandelöl  

Ein wunderbares Öl für die Haut, es wird schon seit dem Altertum für die Schönheitspflege verwendet. Es wirkt reizlindernd, pflegend und schützend und ist besonders für trockene Haut geeignet, die zu Rissen, Ekzemen und Schuppen neigt. Aus der fettreichen Mandel wird ein mildes Öl gepresst, das wichtige Mineralstoffe, z. B. Kalium, Calcium, Phosphor, Kupfer und Zink, und viele B-Vitamine enthält.
Mandelöl hinterlässt ein weiches Hautgefühl, wirkt als leichter natürlicher UV-Filter und ist ideal für alle Hauttypen. Sehr gut auch für sensible und Babyhaut geeignet.

Mandelöl ergibt eine mittelharte Seife mit cremigem Schaum.

 

Olivenöl 

Wird schon seit Jahrhunderten wegen seiner heilenden, entzündungshemmenden Eigenschaften geschätzt. Olivenöl ergibt besonders milde Seifen mit kleinporigem, dichtem Schaum. Es ist ein fettendes Öl und zieht nur langsam in die Haut ein. Olivenöl ist es für trockene und / oder zur Schuppenbildung neigende Haut und reife Haut empfehlenswert. Auch für die Pflege trockener, zur Splissbildung neigender Haare wird Olivenöl gern genommen.

Es macht Seife „glitschig“ und schäumt erst nach sechs Monaten, aber dann schön cremig.

Rapsöl

Rapsöl enthält hohe Mengen von Karotinoiden, Vitamine E und K, Provitamin A und eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe.
In der Kosmetik gewinnt Rapsöl erst langsam an Bedeutung, besonders für die nährende Pflege bei empfindlicher, spröder, rissiger Haut, aber auch für strapaziertes, glanzloses, sprödes oder geschädigtes Haar. Es sorgt für Feuchtigkeit.

Rizinusöl

Besonders wichtig ist es für Rasierseifen und Shampooseife. Rizinusöl verfügt über hervorragende Eigenschaften. Es wird für die Wimpernpflege, in Lippenpflegeprodukten und bei trockenem, splissigen Haar eingesetzt. Neben der positiven Wirkung bei trockener Haut und trockenem Haar verleiht es allen Produkten einen zarten Glanz.

Es ist unverzichtbar für Seifen, da es die schaumbildenden Eigenschaften der anderen Öle unterstützt.

Sheabutter

Sheabutter enthält viele hautpflegende und hautschützende Stoffe. Sheabutter ist besonders für trockene, beanspruchte, schuppige, fett- und wasserarme Haut sowie Babyseifen zu empfehlen.  In der Seife gibt sie nur mäßigem Schaum.

Sonnenblumenöl  

Sonnenblumenöl ist sehr vitamin- und lecithinreich  und schützt die Haut vor Umwelteinflüssen, außerdem wirkt es leicht desinfizierend. Seifen mit Sonnenblumenöl sind mild und sehr angenehm auf der Haut, zu viel davon macht die Seife allerdings weich bzw. das darin enthaltene Fett kann unter Umständen ranzig werden.  Es ist grundsätzlich gut geeignet für fette und unreine Haut.

Traubenkernöl  

Leichtes Öl mit einem hohen Anteil essentieller Fettsäuren, zieht rasch ein ohne einen Film zu hinterlassen, gut für fette und/oder unreine Haut. Es gibt milde und für empfindliche Haut geeignete Seife und harmoniert gut mit Mandelöl.  Auch hervorragend für Shampoo Seife geeignet. Traubenkernöl stabilisiert die Kollagenfasern des Bindegewebes. Die Haut erhält dadurch ein jugendlicheres Aussehen. Es macht die Seife weich und lässt sie nicht schäumen.

Weizenkeimöl

Sehr vitaminreich ( , D, E, F), empfehlenswert für reife Haut sowie auf Grund der hautregenerierenden Eigenschaften hilfreich bei Narben, Schwangerschaftsstreifen, Falten und Ekzemen. Es wirkt sich positiv auf die Elastizität des Bindegewebes aus, verfeinert das Hautbild und macht die Haut zart und geschmeidig. Die Seife wird leider sehr weich.